Polizei genehmigt nun doch wieder Demo am 22.02.2020 in Erkner Pro-Tesla

Neue Entwicklung. 
Die Polizei ist nun doch der Meinung, dass meine angemeldete Demonstration "Pro Tesla" am 22.02.2020 um 12 Uhr in Erkner Friedrichstrasse stattfinden kann.

Nun rief ein Dienstgruppenleiter der Fürstenwalder Polizei am Abend des 21.02.2020 um 20:40 Uhr den Veranstalter an und teilte dies mit. Man habe mit der vorgesetzten Dienststelle erneut Rücksprache gehalten und nun erneut anders entschieden. Die Demo dürfe entgegen der Aussage des Erkneraner Leiters natürlich stattfinden.

Also es gilt wieder mein Aufruf von heute Mittag.

Super Leute, kommt am Samstag, dem 22.02.2020 um 12 Uhr nach Erkner in die Friedrichstrasse. Den konkreten Ort legt der vor Ort tätige Einsatzleiter der Poliztei fest.

André Organiska

Polizei Erkner genehmigt Pro-Tesla Demo nicht.

Polizei Erkner genehmigt Pro-Tesla Demo nicht.
Die Polizei Erkner teilte heute Abend (21.02.2020) um 19:40 Uhr dem Veranstalter der für den 22.02.2020 um 12 Uhr in Erkner geplanten Pro-Tesla Demo mit, dass die Frist nicht eingehalten sei, man die Sicherheit der Teilnehmer nicht gewährleisten könne und man zu wenig Personal hätte und daher die Demonstration Pro-Tesla nicht stattfinden werde.
Zunächst wurden dem Veranstalter am Nachmittag des 21.02.2020 noch von der Polizei mitgeteilt, einen Veranstaltungsort am 22.02.2020 zuzuweisen. Das habe sich aber nun laut Polizei geändert.
Auf den Einwand des Veranstalters, hier in zeitlich und größerer als vorgesehen, Entfernung zum Kirchvorplatz ein Pro-Tesla Statemant durch Bürger abgeben zu können, reagierte die Polizei abweisend.
Somit verbleibt mir nun nur, die für den 22.02.2020 um 12 Uhr vorgesehene Demonstration Pro-Tesla hiermit abzusagen. Diese Demonstration findet am 22.02.2020 um 12 Uhr nicht statt.
Es wird einen neuen Termin geben. Ich finde das nun ausgehende Signal, welches mit Ermessensspielraum seitens der Polizei sicher anders gehändelt hätte werden können, nicht gut.
André Organiska

Pro-Tesla Demo am 22.02.2020 ab 12 Uhr an der Friedrichstrasse in Erkner

Info: Pro-Tesla Demo am 22.02.2020 ab 12 Uhr an der Friedrichstrasse in Erkner neben Kirchvorplatz. Bürger rufen auf, die Ansiedlung des Unternehmens TESLA im Gewerbegebiet Freienbrink zu unterstützen, anstatt mit nicht nachvollziehbaren Aktionen und Taktikten zu verzögern. Es gilt hier, eine Zukunft für die Region gestalten zu können. Kommt am 22.02.2020 um 12 Uhr nach Erkner!



Information: Pro Tesla demonstration on 22nd February 2020. Beginning at noon, Friedrichstraße, Erkner next to the church courtyard. We are calling up to support the establishment of Tesla at the industrial zone of Freienbrink. We are against non-reasonable initiatives and tactics, that delay the plans of Tesla. We want to create a future for this region. Come to Erkner at 22nd February 2020 on noon!

Background: Clearing stop on February 15, 2020 on the planned Tesla site in Grünheide’s Freienbrink.


Background:

Clearing stop on February 15, 2020 on the planned Tesla site in Grünheide’s Freienbrink.

by André Organiska, February 16, 2020


Provisional approval for clearing:
On February 13, 2020, Tesla received approval from the Brandenburg State Environment Agency for the early clearing of mature pine on a timber plantation in the northern industrial area of Freienbrink. However, according to the environmental agency, this work is carried out at Tesla's own risk, since a final approval has not yet been granted. Tesla had announced, among other things, the triple reforestation with quality forest as part of the process. An RBB (Rundfunk Berlin-Brandenburg) report dated February 14, 2020 states that, if the Tesla project in Freienbrink is not approved, the investor must reforest.  
Thus, the clearing on the pine plantation began on February 13, 2020 using large equipment such as harvesters.

The nearness of the growing season - March 1st - explains the rush. After that date, the clearing operation will have to postponed to autumn. Until then, any pine trees that have not been felled would hinder any construction work. The project developer Tesla started the process on December 19, 2019.

Complainants failure
One day later, a Bavarian association (VLAB) and the Green League took action against the granting of the early clearing permit by the Brandenburg State Environment Agency. Their complaints, which sought the prohibition of early clearing, were dismissed on February 14, 2020 by the administrative court in Frankfurt/Oder.

Provisional decision of the OVG Berlin-Brandenburg
The Green League then took its case to the Higher Administrative Court of Berlin-Brandenburg (OVG). On February 15, 2020, this instance provisionally ruled that the clearing should be stopped. However, the matter still had to be examined and the complaint decided upon (file number OVG 11 S 8.20).
The lawyer Dirk Teßmer from Frankfurt am Main represents the Green League. He claims that the early clearing does not meet the legal requirements for approval. There was still no opinion from the specialist authorities and environmental associations and consideration of objections from the interpretation phase of the planning documents, which was just completed.
What happens next?
The court has yet to decide. The Environment Agency of the State of Brandenburg was asked to comment on Tuesday 18.02.2020.
If the authorising agency is any indication for the approval of the Tesla plant, the provisional decision of the OVG Berlin is invalid.
The statements of the specialist authorities and environmental associations as well as the consideration of objections are available until March 5, 2020, and the objections will be discussed on March 18, 2020. 

Florian Engels, government spokesman for the Brandenburg State Government, appeared relaxed on Sunday afternoon. In a post on February 16, 2020, he announced that the State Government was calmly awaiting the decision of the OVG and was anticipating a quick resolution. The Environment Agency will of course send a statement to the OVG by Tuesday.

Who are the complainants?
The non-profit association VLAB (Association for Landscape Care & Species Conservation in Bavaria eV) is regarded critically by the public because it is assumed to contradict man-made global warming. For example, the association from Bavaria is taking action against wind turbines and natural interference at home and abroad.

The Green League environmental association claims to be a network of ecological movements. It sees itself as a child of the turning point in 1989 in the GDR.
The Green League told the DPA (German press agency) they don't seek the hinder the project but to ensure compliance with existing procedures.

Warum Rodungsstopp am 15.02.2020 auf dem Tesla Gelände? Antwort hier:

Was steckt dahinter:

Rodungsstopp vom 15.02.2020 auf dem geplanten Tesla-Gelände in Grünheide Freienbrink.

von André Organiska, 16.02.2020


Vorläufige Genehmigung zur Rodung:
Die Firma Tesla hatte am 13.02.2020 eine Genehmigung des Umweltamtes des Landes Brandenburg zur vorzeitigen Rodung abholzreifer Kiefern auf einer Nutzholzplantage im nördlichen Industriegebiet Freienbrink erhalten. Diese Arbeiten fänden laut Umweltamt jedoch auf eigenes Risiko von Tesla statt, da eine endgültige Genehmigung noch nicht vorliegt.Tesla hatte im Rahmen des Verfahren unter anderem die dreifache Aufforstung mit Qualitätswald angekündigt. Sollte das Vorhaben Tesla in Freienbrink nicht genehmigt werden, müsse der Investor in Freienbrink wieder aufforsten, ist in einem Bericht des rbb vom 14.02.2020 beschrieben.  
Die Rodungen begannen sodann am 13.02.2020 mittels Großgeräten wie Harvestern auf der Kiefern-Plantage.

Geschuldet ist die Eile, dem Beginn der Vegetationsperiode am 1. März. Sodann ist ein Fällen bis in den Herbst hinein nicht möglich. Bis dahin nicht gefällte Kiefern stünden den Baumaßnahmen im Weg. Der Vorhabenträger Tesla hatte das Verfahren am 19.12.2019 in Gang gesetzt.

Beschwerdeführer scheiterten
Gegen die Erteilung der vorzeitigen Rodungsgenehmigung durch das Umweltamtes des Landes Brandenburg ging einen Tag später ein bayerischer Verein (VLAB) sowie die Grüne Liga vor. Deren Beschwerden mit Ziel der Untersagung von vorzeitigen Rodungen scheiterten jedoch am 14.02.2020 vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt/Oder. 

Vorläufige Entscheidung des OVG Berlin-Brandenburg
Die Grüne Liga ging sodann zum Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG). Dort entschied man am 15.02.2020 vorläufig, dass die Rodungen einzustellen seien. Es müsse jedoch noch in der Sache geprüft und über die Beschwerde entschieden werden (Aktenzeichen OVG 11 S 8.20).
Die Grüne Liga vertritt der Rechtsanwalt Dirk Teßmer aus Frankfurt am Main. Es wird angegeben, dass durch die vorzeitige Rodung die gesetzlichen Voraussetzungen zur Freigabe nicht erfüllt seien. Dazu fehlten noch Stellungnahme der Fachbehörden und Umweltverbände sowie Berücksichtigung von Einwendungen aus der gerade abgeschlossenen Auslegungsphase der Planungsunterlagen

Wie geht es weiter?
Das Gericht muss noch entscheiden. Dazu wurde das Umweltamt des Landes Brandenburg bis Dienstag 18.02.2020 um Stellungnahme gebeten.
Sofern die Genehmigungsbehörde eine belastbare Prognose zur Genehmigung des Tesla-Werkes geben könne, ist die vorläufige Entscheidung des OVG Berlin hinfällig.
Die Stellungnahmen der Fachbehörden und Umweltverbände sowie Berücksichtigung von Einwendungen sind bis 5. März 2020 vorliegend, die Erörterung der Einwendungen findet am 18. März 2020 statt.  

Florian Engels, Regierungsprecher der Brandenburger Landesregierung zeigte sich am Sonntag Mittag entspannt. In einem Post teilte er am 16.02.2020 mit, dass die Landesregierung unaufgeregt die Entscheidung des OVG abwarte und auf schnelle Entscheidung setze. Das Umweltamt werde selbstverständlich eine Stellungnahme bis Dienstag an das OVG senden.

Wer sind die Beschwerdeführer?
Der gemeinnützige Verein VLAB (Verein für Landschaftspflege & Artenschutz in Bayern e.V.) wird in der Öffentlichkeit kritisch gesehen, da ihm unterstellt wird, der menschengemachten Klimaerwärmung zu widersprechen. So geht der Verein aus Bayern u.a. gegen Windkraftanlagen und Natureingriffe im In- und Ausland vor.

Der Umweltverein Grüne Liga ist nach eigenen Angaben ein Netzwerk ökologischer Bewegungen. Sie sieht sich als Kind der Wendezeit 1989 in der DDR.
Die Grüne Liga gab nun gegenüber dpa an, nicht verhindern zu wollen, sondern um Einhaltung von Verfahren zu ringen.


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Background:

Clearing stop on February 15, 2020 on the planned Tesla site in Grünheide’s Freienbrink.

by André Organiska, February 16, 2020


Provisional approval for clearing:
On February 13, 2020, Tesla received approval from the Brandenburg State Environment Agency for the early clearing of mature pine on a timber plantation in the northern industrial area of Freienbrink. However, according to the environmental agency, this work is carried out at Tesla's own risk, since a final approval has not yet been granted. Tesla had announced, among other things, the triple reforestation with quality forest as part of the process. An RBB (Rundfunk Berlin-Brandenburg) report dated February 14, 2020 states that, if the Tesla project in Freienbrink is not approved, the investor must reforest.  
Thus, the clearing on the pine plantation began on February 13, 2020 using large equipment such as harvesters.

The nearness of the growing season - March 1st - explains the rush. After that date, the clearing operation will have to postponed to autumn. Until then, any pine trees that have not been felled would hinder any construction work. The project developer Tesla started the process on December 19, 2019.

Complainants failure
One day later, a Bavarian association (VLAB) and the Green League took action against the granting of the early clearing permit by the Brandenburg State Environment Agency. Their complaints, which sought the prohibition of early clearing, were dismissed on February 14, 2020 by the administrative court in Frankfurt/Oder.

Provisional decision of the OVG Berlin-Brandenburg
The Green League then took its case to the Higher Administrative Court of Berlin-Brandenburg (OVG). On February 15, 2020, this instance provisionally ruled that the clearing should be stopped. However, the matter still had to be examined and the complaint decided upon (file number OVG 11 S 8.20).
The lawyer Dirk Teßmer from Frankfurt am Main represents the Green League. He claims that the early clearing does not meet the legal requirements for approval. There was still no opinion from the specialist authorities and environmental associations and consideration of objections from the interpretation phase of the planning documents, which was just completed.
What happens next?
The court has yet to decide. The Environment Agency of the State of Brandenburg was asked to comment on Tuesday 18.02.2020.
If the authorising agency is any indication for the approval of the Tesla plant, the provisional decision of the OVG Berlin is invalid.
The statements of the specialist authorities and environmental associations as well as the consideration of objections are available until March 5, 2020, and the objections will be discussed on March 18, 2020. 

Florian Engels, government spokesman for the Brandenburg State Government, appeared relaxed on Sunday afternoon. In a post on February 16, 2020, he announced that the State Government was calmly awaiting the decision of the OVG and was anticipating a quick resolution. The Environment Agency will of course send a statement to the OVG by Tuesday.

Who are the complainants?
The non-profit association VLAB (Association for Landscape Care & Species Conservation in Bavaria eV) is regarded critically by the public because it is assumed to contradict man-made global warming. For example, the association from Bavaria is taking action against wind turbines and natural interference at home and abroad.

The Green League environmental association claims to be a network of ecological movements. It sees itself as a child of the turning point in 1989 in the GDR.
The Green League told the DPA (German press agency) they don't seek the hinder the project but to ensure compliance with existing procedures.