Wer wird 2019 Neu Zittauer Ortsvorsteher?

Nach der Stichwahl zum Bürgermeister am 16.06.2019 wird es schnell die ersten Sitzungen der neu gewählten Gemeindevertretung sowie der beiden Ortsbeiräte von Gosen und Neu Zittau geben.

In der ersten Sitzung des Neu Zittau Ortsbeirates wird unter den drei gewählten Mitgliedern Andreas Heibuch (655 Stimmen), Günter Sierakowski (332 Stimmen) und Roland Dahlke (225 Stimmen) auch der neue Neu Zittauer Ortsvorsteher bestimmt. Die drei Mitglieder wählen den Ortsvorsteher in öffentlicher Sitzung unter sich.

Wobei Andreas Heibuch 2019, wie auch bereits 2014, mit Abstand die meisten Stimmen der Bürger erhielt. Er konnte die Stimmenzahl 2019 gegenüber 2014 noch um 144 erhöhen.

Auch in 2014 hatte Andreas Heibuch mit 511 Stimmen die meisten Stimmen der Bürger erhalten, dennoch wurde das Mitglied des Neu Zittauer Ortsbeirates Rainer Thomas zum Ortsvorsteher gewählt. Obwohl er die wenigsten Stimmen verbuchen konnte (135 Stimmen). Dies führte zu Unmut unter vielen Bürgern, da hier derjenige mit den meisten Stimmen eben nicht Ortsvorsteher von Neu Zittau wurde.

Wir wird es sich nun in 2019 verhalten?

Wird wieder derjenige mit den meisten Stimmen nicht Ortsvorsteher? Oder wird man dem Willen der Bürger folgen und Andreas Heibuch zum Neu Zittauer Ortsvorsteher wählen? Die erste Sitzung wird es zeigen und ist öffentlich.

Offener Brief der BI Gosener Wiesen an die Flughafengesellschaft FBB zu Lärmgebühren am BER

An die
Geschäftsführung
der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH


Gosen-Neu Zittau, den 08.06.2019



Sehr geehrter Herr Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup,
Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH,
sehr geehrte Damen und Herren der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH,

wir als Bürgerinitiative Gosener Wiesen wenden uns wie folgt Sie:
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH teilte per Pressemitteilung vom 31.05.2019 mit, dass Airlines am BER für leisere Flugverfahren belohnt werden sollen. Konkret solle dazu die Entgeltordnung angepasst werden. Bislang wurden die Entgelte ausschließlich anhand der Flugzeugtypen ermittelt, denen jeweils eine feste Lärmklasse zugeordnet wurde. Zukünftig soll es für die Entgelte eine wichtige Rolle spielen, welches Flugverfahren gewählt wird. Reihenuntersuchungen der Flughafengesellschaft hätten gezeigt, dass es pro Flugzeugtyp möglich sein soll, leiser oder lauter zu fliegen. Die FBB gibt in der Pressemitteilung an, die Belastung für Anwohner reduzieren zu wollen. Somit werde deswegen künftig ein leises Fliegen durch niedrigere Entgelte belohnt. Die Abrechnung jedes Starts und jeder Landung erfolge dann auf der Basis des tatsächlich gemessenen Lärms. Die Flughafengesellschaft wird dafür sechs zusätzliche Messstellen errichten und die Lärmentgelte feiner abstufen.

Bürgerinitiative Gosener Wiesen begrüßt das Vorhaben der FBB
Das Vorhaben der FBB wird aus Sicht der im September 2011 gegründeten Bürgerinitiative Gosener Wiesen begrüßt. Die FBB argumentiert nämlich nun, den „tatsächlich gemessenen Lärm“ als Grundlage für Entscheidungen zu verwenden. Verwunderlich, da genau derselbe Flughafenbetreiber uns, als im Berliner Speckgürtel und von den zu erwartenden BER-Flugrouten betroffene Gemeinde Gosen-Neu Zittau, die Erfassung von eigenen Messwerten mit einer gemeindeeigenen Messstation zum tatsächlichen Fluglärm und dessen Einbindung in das Lärmmesssystem des Flughafens verwehrt. Eine Messung über viele Monate, nur dieses sind Gerichtsfest, könne laut FBB die Gemeinde Gosen-Neu Zittau zwar ausführen, jedoch erkenne die FBB diese Messwerte nicht an. Man messe seitens der FBB selbst, heißt es seit vielen Jahren als Begründung in Bezug zum Zeitpunkt nach der Eröffnung des BER von der Flughafengesellschaft. Dabei ist die Errichtung einer dauerhaften Fluglärmmessstation in der Gemeinde Gosen-Neu Zittau seitens der FBB nicht vorgesehen.

Was sind die Gründe?
Die Grenzen zu Tag- und Nachtschutzgebieten sind rechnerisch seitens der FBB, und damit im ergangenen Planfeststellungsbeschluss zum BER berücksichtigt. Durchstartende und landenden Flugzeuge entstehender Fluglärm höre dadurch beispielsweise in Gosen an einer rechten Doppelhaushälfte auf, die linke Hälfte dagegen erhält Gelder für, leider sehr geringe, aber immerhin für Schutzmaßnahmen wie Schallschutzfenster oder Zwangslüfter. Einfach eine Lärmgrenze mitten durch Gebiete wie unseren Ortsteil Gosen, aber auch beispielsweise hindurch des Schriftstellerviertels Mahlow an der westlichen Seite des BER wurden gezogen.

Daher kämpfen wir seit vielen Jahren um die Erfassung von Fluglärm-Messwerten, die sich tatsächlich ereignen. Da die die FBB nun ebenfalls davon ausgeht, dass es „tatsächliche Messwerte“ zu erzeugten Fluglärm geben kann, sehen wir optimistisch in die Zukunft, dass unser Ziel der  Einbindung einer dauerhaften, gemeindeeigenen Messstation auf dem Gebiet der Gemeinde Gosen-Neu Zittau in das vorgesehene BER-Lärmmonitoring Realität wird. Die Anschaffung der Lärmmessstation ist seit vielen Jahren im Haushalt der Gemeinde Gosen-Neu Zittau berücksichtigt.

Bürgermeister unterstützt das Vorhaben
Der Bürgermeister der Gemeinde Gosen-Neu Zittau, Thomas Schwedowski unterstützt das Anliegen der Bürger und der Bürgerinitiative Gosen Wiesen. So sind seit mehreren Jahren Gelder zum Erwerb einer gemeindeeigenen Fluglärmmessstation in den Haushalt eingestellt. Er ist zudem seit 2010 Mitglied der Fluglärmkommission (FLK) zum Flughafen Schönefeld, die die Genehmigungsbehörde sowie das Bundesaufsichtsamtes für Flugsicherung und die Flugsicherungsorganisation über Maßnahmen zum Schutz gegen Fluglärm und gegen Luftverunreinigungen durch Luftfahrzeuge berät.  Die Kommission ist berechtigt, Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung gegen Fluglärm oder zur Verringerung der Luftverunreinigung durch Luftfahrzeuge in der Umgebung des Flugplatzes vorzuschlagen.
Bisher wurde in diesem Gremium jedoch seitens Vertreter der FBB vehement die Einbindung einer derartigen Messstation in das Lärmmonitoring zum BER abgelehnt.

Es ist im Interesse der Anwohner und Gäste der Region, dass hier die FBB entgegen bisherigen Aussagen, nun dabei bleibt, tatsächliche Messwerte auf Grund Fluglärm zu akzeptieren. Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH sagte: „Leiser fliegen soll sich lohnen. Wir schaffen einen Anreiz für die Airlines, gleichzeitig auf die Menschen im Flughafenumfeld Rücksicht zu nehmen und Geld zu sparen.“.

Gesprächsbereiter Nachbar
Daher ist es für uns als betroffene Anwohner des zukünftigen BER unverständlich, dass die FBB bisher die Einbindung von Messwerten zur Lärmentstehung, erfasst durch fest installierte, gemeindeeigene Lärmmessstationen, nicht in das Lärmmonitoring einbeziehen möchte.

Wir bitten Sie als FBB, unserem Ansinnen zu folgen und Ihren Worten Taten folgen zu lassen. Wir sind als zukünftige Nachbarn des Flughafens BER Berlin Brandenburg zu Gesprächen bereit.


Mit freundlichen Grüßen
André Organiska
Sprecher
Bürgerinitiative Gosener Wiesen


Gegründet am 16.09.2011
Eichwalder Str. 34
15537 Gosen-Neu Zittau
Tel.: 03362/881882
Fax: 03362/881716
0171-2173608

www.bi-gosener -wiesen.de


GRÜNE und CDU unterstützen Schwedowski zur Stichwahl

Anja Grabs (B90/ Die Grünen) und André Organiska (CDU) unterstützen die Kandidatur von Thomas Schwedowski (SPD) zur Stichwahl am 16.06.2019 für die Wahl zum ehrenamtlichen Bürgermeister der Gemeinde Gosen-Neu Zittau.

Er war bereits in der letzten Legislaturperiode Bürgermeister der Gemeinde, zuvor Ortsvorsteher des Ortsteiles Gosen und viele Jahre Gemeindevertreter im Ortsparlament. In den vielen Jahren war für Grabs und Organiska erkennbar, dass Schwedowski intensiv im Amt arbeite und sich für die Gemeinde einsetze, auch unter dem Eingehen auf  Kompromisse bei Nutzung erlangter Erfahrung und Kompetenz. Daß es nicht allen recht gemacht werden kann, ist bei der Vielzahl von Akteuren in der Gemeinde klar. Auch sind Verbesserungen immer möglich. Dazu ist Unterstützung nötig. 

So ist es Grabs ein Anliegen, „daß ökologische Themen Berücksichtigung finden“. Dazu sieht sie eine „große Bereitschaft bei Schwedowski“. Die aktuelle Verkehrssituation für den Individualverkehr sowie dem Öffentlichen Nahverkehr sieht Organiska als Thema für die Zukunft. „Da wurde in Sachen Radweg zwischen Erkner und Neu Zittau deutlich, dass erkennbare Nichtabstimmung von Baumaßnahmen zwischen Berlin und Brandenburg zu großen Problemen führen wird“. Ebenso ist  für Organiska das Thema Lärmschutz zum BER mit „Einforderung von Kompensationen beim Flughafenbetreiber“ ein wichtiges Thema. Auch hier sieht Organiska eine starke Kompetenz bei Schwedowski.




Die gewählten Kreistagsabgeordneten 26.05.2019

Kreistag Oder-Spree: 
Stand 27.05.2019


SPD: 
Mathias Papendieck (3097 Stimmen), 
Pamela Eichmann (1785), 
Ronny Wuttke (1695), 
Dr. Franz H. Berger (2161), 
Juliane Meyer (1048), 
Ralf Umbreit (1948), 
Barbara Buhrke (1473), 
Jochen Mangelsdorf (1282), 
Holger Wachsmann (3269), 
Ingrid Siebke, (1164); 

Die Linke: 
Dr. Artur Pech (3509), 
Tobias Thieme (2290), 
Rita-Sybille Heinrich (2034), 
Stephan Wende (2924), 
Bettina Lehmann (998), 
Dr. Eberhard Sradnick (2586), 
Dr. Astrid Böger (2482), 
Dr. Bernd Stiller (2360), 
Dr. Jörg Mernitz (2517); 

CDU: 
Achim Schneider (1972), 
Dr. Daniel Rosentreter (1818), 
Karin Lehmann (1715), 
Julia von Stünzner (1203), 
Andreas Gliese (3685), 
Eberhard Birnack (1972), 
Christian Schroeder (1698), 
Günter Luhn (2020); 

BVB/Freie Wähler: 
Dr. Philip Zeschmann (4124), 
Jörg Westphal (540), 
Kai Hamacher (1503), 
Thomas Hilpmann (1052), 
Thoralf Schapke (683); 

AfD: 
Hildegard Vera Kaethner (3955), 
Markus Schmidt (3285), 
Jürgen Gebauer (4263), 
Lars Aulich (2124), 
Axel Fachtan (7661), 
Uwe Woweries (2445), 
Tamara Stahl (2065), 
Egon Niemack (3684), 
Torsten Neumann (2318), 
Maik Diepold (1457); 

Grüne/B90: 
Anja Grabs (2493), 
Erdmute Scheufele (1565), 
Oliver Heisel (2111), 
Oliver Schink (1519), 
Carolin Hilschenz (873); 

FDP: 
Reinhard Ksink (1911), 
Klaus Losensky (862), 
Dietmar Baesler (1335); 

NDP: 
Klaus Beier (1268); 

B-J-A: 
Holger Einhorn (1499), 
Hartmut Noppe (1352); 

BVFO: 
Erich Opitz (1017); 

Piraten: 
Dr. Felix Mühlberg (1303)

Vorläufiges Ergebnis Kommunalwahlen Gosen-Neu Zittau 2019

Vorläufiges Ergebnis Kommunalwahlen Gosen-Neu Zittau vom 26.05.2019
Quelle Amt Spreenhagen, Stand 27.05.2019.

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Ehrenamtlicher Bürgermeister:

Thomas Schwedowski, 775 Stimmen, 46,4%
Frank Nakoinz, 370 Stimmen, 22,1%
Günter Sierakowski, 360 Stimmen, 21,5%
Anja Grabs, 166 Stimmen, 9,9%

- Hinweis:
Stichwahl zwischen Thomas Schwedowski und Frank Nakoinz.

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Gemeindevertretung (16 Sitze):

Thomas Schwedowski (SPD), 721 Stimmen
Andreas Heibuch (SPD), 459 Stimmen
Lutz Fleischfresser (SPD), 164 Stimmen
Lutz Rothe (SPD), 52 Stimmen
Bernd Krüger (SPD), 40 Stimmen

Roland Dahlke (Die Linke), 260 Stimmen

André Organiska (CDU), 136 Stimmen

Frank Nakoinz (Freie Wähler), 187 Stimmen

Anja Grabs (B90/ Die Grünen), 243 Stimmen

Detlef Wiese (Feuerwehr Gosen), 223 Stimmen
Jörg Breuer (Feuerwehr Gosen), 175 Stimmen
Aline Bauer (Feuerwehr Gosen), 101 Stimmen

Mathias Hey (Feuerwehr Neu Zittau), 130 Stimmen

Thomas Schölzchen (Förderverein Dorfkirche Gosen), 124 Stimmen

Günter Sierakowski (bürgernah), 273 Stimmen
Daniela Klaus (bürgernah), 137 Stimmen

- Hinweis:
Für den Fall, dass Thomas Schwedowski Bürgermeister wird, rückt die 1. Ersatzperson Sven Mentzel (SPD) für ihn in die Gemeindevertretung nach, sofern dies so durchgeführt wird.

Für den Fall, dass Frank Nakoinz Bürgermeister wird, rückt die 1. Ersatzperson Herbert Bothe (Freie Wähler) für ihn in die Gemeindevertretung nach, sofern dies so durchgeführt wird.

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Ortsbeirat Gosen (3 Sitze):

Thomas Schwedowski (SPD), 701 Stimmen
Detlef Wiese (Feuerwehr Gosen), 522 Stimmen
Thomas Schölzchen (Förderverein Dorfkirche Gosen), 165 Stimmen


Ortsbeirat Neu Zittau (3 Sitze):

Andreas Heibuch (SPD), 655 Stimmen
Roland Dahlke (Die Linke), 225 Stimmen
Günter Sierakowski (bürgernah), 332 Stimmen

- Hinweis:
Aus den jeweils drei gewählten Mitgliedern des Ortsbeirates wird in der ersten Sitzung des Gremiums untereinander mehrheitlich der jeweilige Ortsvorsteher gewählt.

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April 2019: Gosen-Neu Zittauer Frührjahrsputz war voller Erfolg

Dem Dreck der vergangenen Wintermonate zu Leibe rücken, dazu trafen sich am Samstagvormittag die Gosen-Neu Zittauer mit Bürgermeister Thomas Schwedowski. In einem dreistündigen Arbeitseinsatz wurden die Bereiche der Gemeinde gesäubert, die nicht in der unmittelbaren Zuständigkeit von Grundstückseigentümern liegen, aber trotzdem für ein ansprechendes Ortsbild wichtig sind. „Trotz permanentem Einsatz schaffen es die Gemeindearbeiter beim besten Willen nicht, ständig jede Ecke unserer weitläufigen Gemeinde perfekt sauber zu halten.“, sagte Schwedowski und bedankte sich anschließend bei den fleißigen Helfern mit Getränken in gemütlicher Runde im Gemeindebüro. „Der Gosen-Neu Zittauer Frühjahrsputz findet nun schon seit einigen Jahren statt, mit einer stetig steigenden Zahl von Teilnehmern, die mit ihrem Tun Gemeinsinn beweisen, um in Ihrem Ort mit frischem Glanz in den Frühling zu starten. Dafür bedankt sich die Gemeinde bei allen fleißigen Helfern“, so Schwedowski weiter. Neben zentralen Bereichen in der Ortsmitte wurde am Samstag auch der Uferplatz in Gosen gesäubert. Viele Bürger kümmerten sich darüber hinaus auch um die öffentlichen Bereiche vor ihren Grundstücken.


Thomas Schölzchen