TV Produktion bittet um Mithilfe

Die Bürgerinitative Gosener Wiesen bittet um Unterstützung: 

Für eine TV-Produktion werden durch Fluglärm betroffene Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde Gosen-Neu Zittau gebeten sich zu melden. Im Zuge einer Dokumentation wird im Vorfeld der für 2017 anvisierten Eröffnung des Flughafen BER in Schönefeld die aktuell seit 2. Mai 2015 hervorgerufenen zusätzlichen Auswirkungen infolge der Inbetriebnahme der BER-Südbahn ins Blickfeld genommen.
Bei Interesse bitte per E-Mail an info@bi-gosener-wiesen.de, Telefon 0171-2173608 oder PN Kontakt aufnehmen.

Die Lärmpegel in der Gemeinde Gosen-Neu Zittau haben sich seit 2. Mai auf Grund der neuen Routenlage im Vergleich zu den Vormonaten um rund 6 dB erhöht. Das entspricht einer Verdoppelung des bisher vorhandenen Fluglärms mit (noch) identischer Anzahl der Überflüge. Nach Eröffnung des BER wird die Anzahl die Überflüge um ein Vielfaches ansteigen. 

Dabei liegt ein Teil des Ortsteiles Gosen innerhalb des im Zuge des Planfeststellungsverfahrens durch den Flughafen rechnerisch ermittelten entschädigungsfähigen und für Schallschutz anspruchsberechtigten Nachtschutzgebietes. Diese Grenze verläuft subjektiv willkürlich über Straßen und Grundstücke hinweg. Der Lärm zeigt allerdings keinen Anstalten, an den Grenzen über Schallschutz oder Nicht-Schallschutz Halt zu machen.

- Fluglärmmessstation Gosen (Standort Eichwalder Straße): http://www.dfld.de/Mess.php?R=002&S=014
- Bürgerinitiative Gosener Wiesen (gegründet 2011): http://www.bi-gosener-wiesen.de
- Bürgerverein Brandenburg Berlin e.V.: http://www.bvbb-ev.de 

4 Kommentare:

  1. Letztendlich ist es doch den Berlinern, den Flughafen und den Touristen "sch...egal" ob hier irgendjemand verlärmt wird oder ob der Schallschutz ausreichend ist.
    Man will endlich den tollen Grossflughafen mit und möglichst ganz vielen Flugzeugen eröffnen.
    Das der Flughafen an diesem Standort falsch ist und von den Flugbewegungen begrenzt werden sollte ist von keiner Seite vorgesehen.
    Wir und alle Betroffenen werden von den Medien als Wutbürger abgetan und das Thema ist erledigt.
    Hier in Gosen ignoriert man das Thema BER.
    Die die es können werden dann wegziehen und der traurige Rest wird dann immerwiedermal öffentlich rumjammern aber letztendlich damit leben müssen.
    Die Bürger von Gosen sind schlussendlich einfach zu bequem etwas dagegen zu unternehmen und sich zu wehren.
    Es wird ja schon nicht so schlimm...
    Man hat den Lärm nicht wie jetzt mit Pausen sondern im Dauerzustand...
    bekommt endlich Eure faulen Ärsche von der Couch und lasst Euch nicht Eure Heimat nehmen.

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  2. Sehr geehrte Damen und Herren,
    Wir bewohnen als Dauerbewohner eine etwas größere Gartenlaube Am Zwiebusch.
    Wenn man mal woanderst weilt oder Urlaub macht, ist man schon heute immer etwas genervt welchem Lärm man schon heute ausgesetzt ist.
    Wir werden sicherlich das weite suchen wenn der BBI aufmachen sollte, denn mit dem Lärm möchten wir unser Rentendasein nicht verleben.
    Mit freundlichen Grüßen
    Siegfried Schwammborn

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  3. ThadeusMikaewitsch19. Mai 2015 um 05:58

    Morgens ist es das erste was man hört, da man davon geweckt wird.
    Am Abend ist es ebenfalls das letzte was man mitbekommt.
    Vielleicht auch noch mal in der Nacht wenn DHL oder irgendein Politiker von seiner Kaffeefahrt zurück kommt.
    Auch die "Ruhepausen" fallen wohl in Zukunft gänzlich weg.
    Von unseren Volksvertretern sollte man besser nichts erwarten, eher noch Zuspruch für den BER und möglichst viel Wachstum.
    Selbst unsere ortsansässige Kreistagsabgeordnete arbeitet bei EasyJet...
    Nächste Woche haben wir einen Termin beim Makler und dann nichts wie weg...

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  4. Alexandra Riedel21. Mai 2015 um 11:50

    Es stört mich, der Flughafen muss besser schützen???
    Was wir hier erleben ist nur die Overtüre, das eigentliche Theater beginnt doch erst bei der Eröffnung und dann wenn Tegel umgezogen ist.
    Der Schallschutz wird sehr lausig ausfallen, insofern man ihn überhaupt bekommt.
    Alle Außenbereiche lassen sich sowieso nicht Schützen.
    Irgendwie scheint es die meisten interessiert es nicht, aber das kommt noch, spätestens bei der Eröffnung werden vielen hier die Augen geöffnet.
    Arrangiert euch...heute sitzt ihr noch in "fast Ruhe" im Garten, demnächst sieht das sehr wohl anderst aus...
    Alexandra Riedel aus Müggelheim

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