Neujahrsempfang 2015

Neujahrsempfang 
Gosen-Neu Zittau 2015
von André Organiska

Es mussten alle intakten Tische und Stühle des Gemeindesaales in Gosen aufgefahren werden, um der Vielzahl der Gäste der 2015er Ausgabe des Neujahrsempfanges zu begegnen. 

Bürgermeister Thomas Schwedowski lud ein und knapp 120 Menschen sind gekommen. So unter anderem Amtsdirektor Hans-Joachim Schröder, Erkners Bürgermeister Jochen Kirsch, Wernsdorfs Ortsvorsteher Volker Peter Born, Edmund Heidner von der Paasche AG, real-Geschäftsleiter Benjamin Klengel, Neu Zittaus Ortsvorsteher Rainer Thomas und Susanne Branding als Geschäftsführerin der Wohnungsgesellschaft Erkner, die die Verwaltung von Wohnung der Gemeinde Gosen-Neu Zittau übernimmt.
Zudem sind eine Vielzahl von Gemeindevertretern, ehemalige Abgeordnete und frühere Bürgermeister wie Rudi Gangelmayer und Horst Buch, Vertreter der Feuerwehren, First Responder und Vereinen sowie viele Gewerbetreibende und ehrenamtlich tätige Einwohner erschienen.

Nach Begrüßung durch Gemeindevertreter und Mitorganisator Herbert Bothe richtete Bürgermeister Thomas Schwedowski Grußworte an die Anwesenden. Er zog ein positives Résumé der Tätigkeit sowie des Engagements der Ehrenamtlichen in Vereinen und Gruppen. "Gosen-Neu Zittau hat keine Schulden und ist seit der Fusion gut zusammengewachsen". Das Interesse der Gemeinde richtet sich im laufenden Jahr auf den Bau einer Radwegverbindung entlang der Landestraße nach Wernsdorf. Ebenso auf der Agenda sei die Problematik des Einkaufszentrums "Müggelpark". Hier ist Leerstand in Größenordnungen zu verzeichnen. "Ein Baumarkt könnte hier einen Umschwung schaffen, leider ist bisher kein Betreiber bereit, im Gosener Müggelpark als Mieter zu investieren". Zudem ist das Bekanntwerden eines möglichen Baubeginns für den Komplettabriss und Neubau der "Neuen Fahlenbergbrücke" über den Gosener Kanal ab 2018 ein Grund für Unsicherheit. Die durch die Gemeinde geforderte Behelfsbrücke war "noch zuletzt am Vortag Thema bei einem Gespräch mit Köpenicks Bürgermeister Oliver Igel", so Thomas Schwedowski. Eine konkrete Zusage des Berliner Senates läge bisher nicht vor. Der Bürgermeister appellierte an die Bürgerinnen und Bürger, den Müggelpark Gosen als Einkaufsquelle zu nutzen: "Manches Schnäppchen in weit entfernten Läden stellt sich nach Abzug des Aufwandes und der Fahrkosten als teurer Einkauf dar". In die selbe Richtung gingen die Worte von Benjamin Klengel. Der real-Geschäftsleiter des Standortes Gosen kündigte Anstrengungen zur Herstellung weiterer Attraktivität des Müggelparkes und seines Marktes an. Als "Bürgerin des Jahres" zeichnete der Bürgermeister Christel Rudowsky aus. Sie ist seit 15 Jahren Chefin des Seniorenclubs Neu Zittau.


Für musikalische Einlagen sorgten Kinder der Kita "Rappelkiste" und "Schlumpfenland" mit dem gesungenen Titel von Michael Jackson "Heile Welt-Kindertraum" (Heal the World), Schülerinnen und Schüler der Grundschule "An der Spree" mit Musik und einem Gedicht, Akkordeonschüler mit dem Stück "Ode an die Freunde" von Ludwig van Beethoven sowie für das leibliche Wohl der Märkische Hof Gosen und Bäcker Olaf Schmidt aus Neu Zittau. Frank Kurbjuhn konnte von den Docemus Privatschulen eine Spende in Höhe von 300 Euro an die Kita-Leiterin Ines Ziller übergeben. Durch den Gosener Heimatverein gebackene Brote und durch Firma Trötsch gespendete Kalender trugen zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Der Gosener Heimatverein hat gebacken: Brot

Tradition: Bäcker Olaf Schmidt lieferte ein zwei Meter langes Brot

Gemeindevertreter Herbert Bothe bei der Begrüßung

Während der Veranstaltung

Kita "Rappelkiste" und "Schlumpfenland" auf der Bühne

Alle Plätze besetzt

Während der Veranstaltung

Kinder der Grundschule "An der Spree"

Bürgermeister Thomas Schwedowski bei seiner Ansprache


real-Geschäftsleiter Benjamin Klengel hielt Grußworte

Frank Kurbjuhn, Schulleiter der Docemus-Privatschulen

Frank Kurbjuhn übergab einen Spendenscheck 
über 300 Euroan Kita Leiterin Ines Ziller


Gundula Orzechowski, Leiterin des Freilandlabor Kaniswall 
bedankte sich bei Bäcker Olaf Schmidt für die gute Arbeit

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