BER-Demo zur Aufsichtsratssitzung der FBB

Die Flughafengesellschaft des 
BER lässt aufpassen.
von André Organiska

Die zur Aufsichtsratssitzung der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) angereisten Mitglieder des Gremiums wurden durch Mitglieder verschiedenster Bürgerinitiativen an der Einfahrt zum Tagungsort in Motzen am 12. Dezember 2014 empfangen. Man versuchte zwar, sich seitens der BER-Verantwortlichen dem zu entziehen, indem man kurzerhand den Beginn um eine Stunde vorzog, konnte  jedoch der medienwirksame Anwesenheit von knapp 50 Mitstreiter gegen Steuerverschwendung, Inkompetenz, Großmannssucht und Bürgerverdummung nicht verhindern.
Offensichtliche rat-, ahnungs- und hilflose Versuche der Politik, seit vielen Jahren einen Flughafen an einem ungeeigneten Standort zu eröffnen, führt zu horrender Verschwendung von Steuergelder in Milliardenhöhe. 

Die Demonstranten forderten Transparenz, Einsetzung eines Untersuchungsauschusses, ein zur Verantwortungziehen der Protagonisten sowie die Beendigung der sinnlosen Versuche, den BER in der Form ans Netz zu bekommen. Zudem sind für den Fall einer tatsächlichen Eröffnung die planfestgestellten Auflagen durch den Flughafen zu erfüllen. Dazu zählen ein ordentlicher Schallschutz, die Einhaltung des Nachtflugverbotes sowie ein echter Dialog mit  Anliegern und Nachbarn. Letzterem hatte man sich in Motzen erneut entzogen. Keiner der Verantwortlichen war bereit, den anwesenden besorgten Bürgerinnen und Bürgern der rechtzeitig angemeldeten Versammlung Rede und Antwort zu stehen.

Die Versammlung wurde durch die BI Gosener Wiesen in Zusammenarbeit mit dem BündnisSüdost, dem BVBB sowie dem ABB durchgeführt. Die Lärmwehr Berlin Brandenburg sorgte für musikalische Unterhaltung und Verpflegung.



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